(e)Invoice Validation Explainer for PEPPOL & EN16931

Prüfbericht verstehen

Der Validator sagt abgelehnt. Diese Seite sagt, warum.

Ein KoSIT-Prüfbericht nennt Regel-Kennungen und XPath-Ausdrücke. Der (e)Invoice Validation Explainer macht daraus etwas Lesbares: Er ordnet jede Fundstelle ihrer EN-16931-Kennung zu, erklärt den Regelverstoß in Klartext und stellt den tatsächlichen Feldwert aus dem Beleg daneben. Verarbeitet auf Ihrem eigenen Server, nicht gespeichert, an keinen Dritten übertragen.

Was auf dem Bildschirm steht

Vier Ebenen, vom Urteil bis zur einzelnen Zeile.

  • Das Urteil zuerst

    Ganz oben steht, woran man ist: abgelehnt mit Fehlerzahl, oder angenommen. Etwaige Hinweise – etwa dass ein Bericht nur teilweise gelesen werden konnte – stehen bewusst über dem Urteil, nicht darunter.

  • Prüfbericht und Beleg nebeneinander

    Links Validator, Szenario, Version und Syntax; rechts Rechnungsnummer, Datum, Verkäufer, Käufer und Fälligkeit, der Gesamtbetrag hervorgehoben. Man sieht sofort, welcher Bericht zu welchem Beleg gehört.

  • Jeder Verstoß mit Feld und Wert

    Regel-Kennung, Schweregrad, Erklärung in Klartext – und darunter die betroffenen Felder als BT-Marke mit dem Wert, der tatsächlich im Dokument steht. Von dort springt man direkt an die Stelle im Beleg.

  • Der vollständige Belegin haltlich

    Nicht nur die beanstandeten Stellen, sondern das ganze Dokument, eingerückt nach Verschachtelungstiefe. Beanstandete Zeilen sind farbig hinterlegt, die Regel steht direkt darunter. BT-Nummern lassen sich aus- und einblenden, ebenso „nur beanstandete Zeilen“; dazu eine Suche im Belegtext.

Ein leerer Wert wird als „leer“ ausgewiesen statt weggelassen – bei einem Prüfbericht ist die Abwesenheit eines Werts oft genau der Befund.

Das Urteil und die erste Fundstelle

Oben das Ergebnis mit der Fehlerzahl, darunter Berichtsformat, Prüfzeitpunkt, Dokumenttyp und Syntax neben den Belegdaten. Jede Fundstelle nennt die Regel im Klartext und zeigt die beteiligten Felder mit dem Wert, den das Dokument tatsächlich trägt.

Eingabe

Beide Berichtsformate, nicht nur das schöne.

Der KoSIT-Validator schreibt zuerst einen XML-Prüfbericht und rendert daraus optional HTML. In der Praxis hat man mal das eine, mal das andere in der Hand – deshalb liest der Explainer beides.

Welcher Leser zuständig ist, entscheidet der Inhalt, nicht die Dateiendung; bei Gleichstand gewinnt der XML-Weg, weil er ein normiertes Format liest statt fremdes Layout zu durchsuchen. Weicht ein HTML-Bericht vom erwarteten Aufbau ab, sagt das Werkzeug das offen – ein halb gelesener Bericht, der „0 Fehler“ zeigt, wäre das Gefährlichste, was es erzeugen könnte.

Die Regeldaten umfassen unter anderem EN 16931 in CII mit 807 Regeln, PEPPOL BIS in UBL mit 159 und XRechnung mit 52.

Was das Werkzeug ausdrücklich nicht tut

Prüft nicht Der Explainer validiert nicht selbst und erzeugt keine Rechnung. Er erklärt das Ergebnis, das ein Validator bereits gefällt hat.

Erfindet nicht Nicht jede Regel hat eine Erklärung in Klartext. Wo keine vorliegt, steht der normative Regeltext des Berichts – mit dem offenen Hinweis, dass keine Erklärung hinterlegt ist.

Ersetzt nicht Maßgeblich bleibt der Bericht des Validators, nicht diese Darstellung.

Datenschutz

Auf Ihrem Server, und dort auch nur kurz.

Ein Prüfbericht enthält Namen, Anschriften, Bankverbindungen und Beträge. Entsprechend wird er behandelt: direkt aus dem Upload in den Speicher, ohne Zwischendatei, und kein Feldwert landet in einem Protokoll. Nichts wird in der Mediathek, im Uploads-Verzeichnis oder in der Datenbank abgelegt, und es geht kein Aufruf an einen fremden Dienst.

Dazu ein Tageslimit je Besucher – angemeldet nach Benutzer-ID, sonst nach gehashter IP.

Das ist bewusst eine Aussage, die in eine Auftragsverarbeitung schreibbar ist: verarbeitet auf Ihrem eigenen Server, nicht gespeichert, an keinen Dritten übertragen.

Einbinden

Ein Shortcode – und ein Nachbar, der mitspielt.

Ein Shortcode genügt. Setzen Sie einvoice_validation_report in eckigen Klammern auf eine beliebige Seite – Attribute braucht er keine. Ob die BT-Nummern von Anfang an neben den Befunden stehen, entscheidet eine Einstellung; ab Werk stehen sie da. Wer den Bericht aus eigenem Code anfordern will, nimmt statt der AJAX-Aktion die REST-Route POST /wp-json/einvoice/v1/explain.

Der Explainer läuft eigenständig – er braucht kein anderes Plugin der Familie. Ist zusätzlich der KoSIT-Validator installiert, ergänzen sich beide: ein dort geprüfter Bericht wird gleich in dieser Darstellung ausgegeben statt als rohes Validator-HTML, mit denselben Schaltern, derselben Suche und denselben Sprungmarken.

Der vollständige Beleg

Nicht nur die beanstandeten Stellen, sondern das ganze Dokument mit Zeilennummern. Beanstandete Zeilen sind farbig hinterlegt, die verletzte Regel steht direkt darunter — man sieht sofort, in welchem Zusammenhang der Fehler steht.

Was enthalten ist und was nicht

Der Kernregelsatz ist vollständig.

Enthalten ist der vollständige EN-16931-Kernregelsatz, in CII und UBL, dazu XRechnung: Klartext-Erklärung, BT-/BG-Zuordnung, der tatsächliche Feldwert direkt daneben, die Dokumentansicht mit Sprung zum Befund.

Diese Grenze verläuft bewusst nicht zwischen den Syntaxen und auch nicht zwischen EN 16931 und XRechnung. Wer einen Prüfbericht liest, hat sich nicht ausgesucht, in welcher Syntax die Rechnung ankam, und ein großer Teil der Berichte aus der Praxis besteht aus BR-DE-*-Befunden. Eines von beidem hinter eine Bezahlschranke zu legen, würde das Plugin für genau die Leute unbrauchbar machen, für die sie gedacht ist.

Regelkatalog und Business-Term-Daten kommen aus einem geteilten Paket, das alle Plugins der Familie nutzen – so beschreiben Viewer und Explainer dasselbe Feld nie unterschiedlich. Voraussetzungen: WordPress 6.0+, PHP 7.4+.

Geplant, kostenpflichtig

Regeln ZUGFeRD-EXTENDED-Abdeckung – 946 zusätzliche BT-X-*-Feldreferenzen.

Länder weitere Länder-Regelpakete, sobald das jeweilige offizielle Schematron verfügbar ist.

Ablauf Stapelverarbeitung, CSV- und PDF-Export, Verlauf sowie ein REST-Endpunkt für die Automatisierung.

Laden Sie einen eigenen Prüfbericht hoch.

XML oder HTML, wie er aus dem Validator kommt. Die Demo läuft mit demselben Plugin, das Sie auf Ihrer eigenen Seite einsetzen würden – und speichert nichts.

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